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Der Holländer

Wer der eingentliche Erfinder des Holländers war, ist nicht mehr festzustellen. Die erste Erwähnung war 1682.

Der Holländer kann zu Recht als eine Universalmaschine bezeichnet werden, da er zum Auflösen, zur Mahlung, zum Färben, Füllen und Leimen, ja sogar zum Bleichen verwendet wurde. In einem Liter Wasser befanden sich lediglich 40-50 Gramm trockenen Fasern.

Der Holländertrog war entweder gemauert, betoniert oder aus Stahl. Das Mahlzeug bestand aus der Mahlwalze und dem Grundwerk, wobei man je nach beabsichtigte Faserbehandlung verschiedenen Materialien, wie Bronze, Stahl oder Basaltlava zum Einsatz kamen.

Der Holländer stande meist im ersten oder zweiten Stock einer Papierfabrik, sodaß der fertige Faserbrei, ohne zu pumpen, direkt in die Papiermaschine oder Büten abgeleitet werden konnte.

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