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Der Kollergang

Der Kollergang war bis zur Mitte unseres Jahrhunderts eine in der Papierindustrie unentbehrlicher Vorgang. In ihm werden die Halbstoffe, wie trockener Zellstoff, getrockneter Holzschliff und Altpapier einer ersten Zerfaserung unterworfen und vermischt.

In der Schlüssel erfolgt bei Trockengehalten von etwa 26 bis 30%. In der Schlüssel drehen sich zwei Läufersteine aus Granit oder Basaltlava um die senkrechte Königswelle und gleichzeitig um ihre waagrechte Achse.

Der Stoff wird zwischen der Lauffläche der Läufersteine und dem Bodenstein   bearbeitet. Ein Schaber schiebt den Stoff unter die Läufersteine. Es entsteht so ein stippenfrei zerfaserte Stoff. Nach einer Dauer von etwa 30 Minuten wird der Kollerstoff direkt dem Holländer zugeführt. Falls nicht der gesamte Koolerstoff vom Holländer aufgenommen werden konnte, wurde dieser zwsichengelagert.

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